Wer ist Maggie Bube
Ohne Sattel und mit hohem Tempo über Stock und Stein, so begann die Reitkarriere von Maggie Bube im zarten Alter von 3 Jahren. Noch heute profitiert sie von diesen natürlichen und unbefangenen Lehrjahren mit Ihren Ponys.
Klassisch ging es weiter. Mit dem schwierigen Hessenwallach Flo, den sie mit 12 Jahren übernahm, sammelte sie erste Turniererfahrungen und bekam Dressur und Springunterricht. Immer auf der Suche
nach einer besseren Verständigung mit dem Pferd, kehrte sie der klassischen
Vereinsreiterei den Rücken und fing an, neue Wege im Umgang mit den Pferden
zu suchen. - Wo war die Leichtigkeit und die Freude geblieben, die sie immer
mit Ihren Ponys hatte?
Bei ihrem USA-Aufenthalt 1999 kehrte die Leichtigkeit
bei der Arbeit mit
den Pferden wieder zurück. Auf einer Ranch in Kansas vertiefte sie ihre
Kenntnisse über Natural Horsemanship und lernte die Westernreitweise
kennen und lieben. Auch ihre ersten Erfahrungen in der Jungpferde-
ausbildung sammelte sie hier. Barrel Race, Pole Bending und Reining
waren die Spezialdisziplinen, in der sie die Pferde mit ausbildete.
Wieder zurück in Deutschland begann sie ihr Studium der
Agrarwissenschaften, doch das Arbeiten mit jungen Pferden und
das Korrigieren von schwierigen Pferden hatte seinen Zauber
entfacht. Während des Studiums arbeitete Maggie 3 Jahre als
Bereiterin auf einem Araber-Berber Gestüt, wo sie Jungpferde
ausbildete und die Deckhengste trainierte.
Das wohl einschneidenste Erlebnis Ihrer Trainerlaufbahn war
der Aufenthalt in der Wildnis von Paraguay. Hier arbeitete sie
vier Monate auf Ranches und Viehzuchtbetrieben und tauchte
ein in den Arbeitsalltag der Gauchos. Zum ersten Mal erlebte sie
das Pferd als reines Nutztier. Dabei mussten die Tiere in jeder
noch so gefährlichen Situation 100%ig funktionieren. Maggie musste
grausame Methoden der Gauchos im Umgang mit den Pferden ertragen,
doch genau dies festigte ihre Überzeugung noch mehr, an ihrer Art und
Weise der
Pferdeausbildung festzuhalten. Schließlich bekam sie die Möglichkeit, mit völlig wilden Pferden zu arbeiten. In erstaunlich kurzer Zeit, auch ohne Angst und Zwang, erzielte sie sehr gute Ausbildungsergebnisse.
Seit 2005 ist Maggie Bube selbstständige Trainerin und Bereiterin. Sie ist auf Jungpferdeausbildung und Korrekturpferdeberitt spezialisiert und zeichnete sich aus durch ein individuelles und sensibles Ausbildungskonzept für Pferd und Reiter aus. Sie unterrichtet in der altkalifornischen Westernreitweise und in klassischen Lektionen. Ihre freundliche und ruhige Art mit den Pferden zu arbeiten steckt an und begeistert.
